IHR WARENKORB
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Erfahren Sie anbei das Geheimnis der Weinbauregion Bordeaux. Bordeaux in Frankreich als Synonym des weltberühmten Weins, ist nach der gleichnamigen Stadt im Bordolais benannt. Ein Rotwein aus Bordeaux besteht in der Regel aus verschiedenen Trauben und wird als Cuvée zusammengeführt.
Viele der großen Weine werden in Barrique ausgebaut (kleine Holzfäßer mit einem Fassungsvermögen von 225l), die dem Wein Substanz und Fülle verleihen. Bordeaux soll Vorreiter im Einsatz dieser Fässer sein.
Große edelsüße Weine die fast unendliche lange gelagert werden können stammen aus Sauternes und werden mit Sauvignon Blanc gekeltert. Auch Weißweine in trocken erfreuen sich größerer Beliebtheit, die in Graves oder Entre de Mers hauptsächlich mit Sauvignon Blanc oder Sémillon angebaut werden.
Schon vor 2000 Jahren sollen die Römer in Bordeaux Weinanbau vorgefunden haben. Im zweiten Jahrhundert haben die Engländer bereits Ladungen mit Clairette-Wein (Bordeaux), ein leichter Rotwein, per Schiff nach England verfrachtet.
Man begann im großen Stil mit dem Weinanbau und Handel erst im 17. Jahrhundert. 1855 fand in Bordeaux anlässlich der Weltausstellung die berühmte Einteilung der Klassifizierung statt. Diese hat heute noch Gültigkeit nur in Bordelais mit minimaler Änderung.
Lediglich 5 1er Cru’s sind seit 1855 eingestuft:
Das Bordolais wird durch die 2 Flüsse Dordogne und Garonne durchzogen und münden dann in den großen Fluss Gironde. Absolut berühmt ist das linksseitige Gebiet der Gironde, dort stammen die teuersten Gewächse der Welt her. Dieses Gebiet ist in Médoc und Haut Medoc geteilt. Im Médoc sind die folgenden Regionen unterteilt.
Im Haut Médoc sind folgende Regionen untergeordnet:
Rechtsseitig der Gironde sind folgende Regionen aufgeteilt:
Rechtseitig der Dordogne sind folgende Regionen/Anbaugebiete zu finden:
Linksseitig der Dordogne ist das riesige Gebiet der Entre-Deux-Mers Weine festgelegt.
Entlang der Garonne ist das Anbaugebiet Graves im Bordolais mit den linksseitigen Unterteilungen:
Rechtzeitig der Garonne sind:
Bei der Klassifizierung der Gewächse 1855 hat man allerdings die Weine von Libourne, St. Emilion nicht berücksichtigt. Erst 100 Jahre später gliederte man 13 der Weine in Premier Cru’s ein. 55 der Weine sind in Grand Cru Classé’s aufgeteilt, darunter sind in der Kategorie A als 1er Cru:
Als 1er Cru, also Premier Grand Cru Classé Kategorie B sind eingestuft:
Leider sind Weine als fünftes Gewächs Grand Cru Classé unter 20 EUR kaum zu bekommen, da die Spitzengewächse häufig von Asiaten aufgekauft werden. Mittlerweile stehen qualitativ viele der Cru Bourgeois aus dem Medoc den großen St-Emilions nichts nahe, da viele Weine nach den Maßstäben großer Bordeaux-Produzenten hergestellt werden. Ein gut gemachter Cru Bourgeois kann also durchaus besser sein als ein schlechter Grand Cru Classé.
Die Médoc-Weine sind inzwischen so begehrt, dass 2005 die Handelskammer von Bordeaux die Weine neu klassifiziert hat. 9 Chateaus erhielten die Bewertung Cru Bourgeois Exceptionell und 87 erhielten die Klassifizierung Cru Bourgeois Superieur. Château Chasse Spleen ist z.B. als Cru Bourgeois Exceptionell bewertet und kostet ca. 40 EUR. Gute Cru Bourgeois sind zwischen 12 – 20 EUR zu bekommen.